MLM-Fuzzie abgewürgt

4. Februar 2010

Wenn ein Anrufer nicht sagt, worum es geht, hat er selten eine Chance, an einen Geschäftsführer weitergeleitet zu werden. Gestern hatte ein solcher Anrufer aber einmal Glück. Nur wenig Vertrauen erweckte er dadurch, dass er gleich zu Beginn einen Termin haben wollte, “um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auszuloten”, sich danach mit “Blablabla-Gruppe”, einem Tochterunternehmen der “Blablabla GmbH mit schon über 1400 Kunden” vorstellte, dauernd versuchte, mit geschlossenen Fragen das Gespräch zu übernehmen, aber nicht weiter damit rausrücken wollte, worum genau es eigentlich ging.
Fehlanzeige.
Bei solch unprofessionellem Geschäftsgebahren riss mir der Geduldsfaden und er bekam das, was er verdiente: Eine kurze Ansage, dass er es in zwei Minuten nicht geschafft hatte, mir klar zu machen, was er eigentlich will und dass mich solche Kundenzahlen wahrlich noch nicht beeindrucken. Vielleicht war es auch das “-Gruppe” im Firmennamen was mich so aufbrachte, dieser leichte Beigeschmack von Multi-Level-Marketing-Bockmist. Egal, ob es ein villeicht lukratives Geschäft geworden wäre, mit Partnern, die so ein Geschäftsgebahren an den Tag legen, wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden.

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Ein Kommentar zu “MLM-Fuzzie abgewürgt”

  1. 01

    MLM ist wie eine Seuche, wenn man die erstmal reinlässt, dann wird man sie nur noch schwer wieder los.
    Solche Leute bekommen bei mir auch gleich den Finger zur Tür gezeigt.

    Carsten - Der Softwareentwickler Blog am 8. Februar 2010 um 17:35
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