Schlamperei von Banken
14. Januar 2009
Banken sind ein Quell immer wiederkehrenden Ärgers. Die Schlamperei, mit der dort gearbeitet wird, ist unglaublich. Seien es Zahlendreher in Konto-Nummern, die wir aber laut Logfile korrekt übertragen haben, nicht chronologische Kontoauszüge, hunderte Doppelbuchungen an einem Tag und noch viel mehr. Unsere Hausbank, über die wir unsere Lastschriften über HBCI abwickeln hatte uns zu einem Programmwechsel gezwungen, indem sie das alte Programm nicht mehr weiter unterstützten. Leider hat die neue Software dermaßen viele Bugs, daß sie fast nicht zu benutzen ist: StarMoney. Mein Kollege telefoniert seit Neujahr regelmäßig mit diversen Hotlines, in der anscheinend unbegründeten Hoffnung, daß ein ausführlich beschriebener und nachvollziehbarer Bug auch behoben wird. Wenn uns aber der Supporter der Commerzbank-Hotline weismachen will, daß wir “zuwenig Bandbreite”, einen “falsch konfigurierten Proxy-Server” oder “zuviel Paketverlust” haben, kann einem schonmal der Arsch platzen. Hallo? Wir betreiben ein Rechenzentrum und der Kollege, der die Bugs meldet, weiß wovon er spricht, er ist Diplom-Kommunikationsdesigner.


2 Kommentare zu “Schlamperei von Banken”
01
Welche Software habt Ihr denn vorher benutzt?
02
Dialog24. Wurde wohl von Siemens entwickelt, hatte ein paar Bugs, aber funktionierte im Großen und Ganzen. Letztendlich importieren wir jeden Tag eine DTA-Datei mit ein paar Hundert Lastschriften und schicken die zur Bank. Danach rufen wir die Kontovorgänge ab, suchen mit ein paar Perl-Scripten die Debitoren-/Kreditorenkonten dazu und machen fertige Buchungen für die Buchhaltung daraus.