Loblied auf 3ware RAID-Controller

29. Juni 2007

Nebenan setzt ein Kollege wieder ein neues RAID auf. Dabei kommt ein 3ware Escalade Controller zum Einsatz, die wir mittlerweile in sämtlichen vitalen Systemen verbaut haben. Seit mittlerweile 6 Jahren haben wir kein einziges 3ware-RAID verloren, sprich Datenverlust zu beklagen gehabt. Bei SCSI-RAIDs hingegen schon. Adaptec kommt uns nicht mehr ins Haus.

Man kann genau einstellen, wieviel Performance des Controllers dem Betriebsystem zur Verfügung steht, und wieviel für Fehlerchecks der Platten benutzt wird. Der Controller überprüft in einstellbaren Intervallen im Hintergrund die Platten auf fehlerhafte Sektoren.

Schon früher zu IDE-Zeiten waren die 3ware IDE-RAIDs nahezu genauso schnell wie unsere SCSI-RAIDs (aber bei weitem nicht so anfällig), weil sie etwas ähnliches wie Command Queuing implementiert hatten. Aber seit Serial-ATA ist das ja eh egal.

Nach welchen Kriterien man die optimale Stripe Size ermittelt, scheint Voodoo zu sein. Wenn ich nach der Durchschnittsgröße der Dateien gehe, müßte ich 16kB nehmen. Verschiedene Controller-Hersteller hingegen behaupten, mit Stripe Sizes != 64kB wären Performance-Einbrüche zu erwarten, unabhängig von der Dateigröße. Vielleicht finden wir ja die Zeit, das mal intensiv zu testen.

Was ich mir persönlich wünschen würde ist ein redundantes, verteiltes, skalierbares Dateisystem unter FreeBSD mit ACL-Support. Auf irgendeiner Tagung wurde mal das SAN eines großen schweizer Hosters vorgestellt, die auf GFS setzen. Wäre auch für uns praktisch, wenn man sowieso schon einen Cluster aus Webservern hat, die Storage auch gleich darauf zu verteilen. Das ganze noch sklalierbar, so daß man nach 2 Jahren die Platten durch größere und schnellere ersetzt und der neue Platz auch genutzt wird. Nun ja, mal sehen was ZFS bringen wird. Soll ja ab FreeBSD 7 mit dabei sein, wohl aber leider nicht für AMD64 und auch noch nicht stable.

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