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	<title>datenklause.de &#187; Marketing</title>
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	<description>Schreie aus dem Serverraum</description>
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		<title>Hardware-Spam</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben mir steht eine Tasse voller unterschiedlicher bytecamp-Kugelschreiber, hier im Büro geistern noch diverse bytecamp-Lampen, -Tools usw. herum. Nichts davon haben wir je bestellt. Zu Weihnachten kommen kiloweise Kataloge für Geschenkartikel, häßliche Kalender, das ganze Jahr dazu seltsame Fachzeitschriften (ja, IT-spezifische Magazine auf PAPIER), die wir nie abonniert haben. Und das alles nur wegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben mir steht eine Tasse voller unterschiedlicher bytecamp-Kugelschreiber, hier im Büro geistern noch diverse bytecamp-Lampen, -Tools usw. herum. Nichts davon haben wir je bestellt. Zu Weihnachten kommen kiloweise Kataloge für Geschenkartikel, häßliche Kalender, das ganze Jahr dazu seltsame Fachzeitschriften (ja, IT-spezifische Magazine auf PAPIER), die wir nie abonniert haben.<br />
Und das alles nur wegen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reziprozit%C3%A4t_%28Soziologie%29">Reziprozität</a>.</p>
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		<title>Spiegel vergleicht Apple-Hardware mit Arschgeweih</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 13:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Und damit hat er Recht. Apple macht inzwischen Dinge, die weitaus schlimmer sind als das, was Microsoft jemals getan hat. Ein in sich völlig geschlossenes Universum, komplett durchkommerzialisiert, mit überteuerter Hardware, deren Erbauer reihenweise Selbstmord begehen, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen zu protestieren, alle Wettbewerber werden systematisch ausgeschlossen, massenhaft personenbezogene Daten gesammelt, der Mythos vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,781811,00.html">damit</a> hat er Recht. Apple macht inzwischen Dinge, die weitaus schlimmer sind als das, was Microsoft jemals getan hat. Ein in sich völlig geschlossenes Universum, komplett durchkommerzialisiert, mit überteuerter Hardware, deren Erbauer reihenweise Selbstmord begehen, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen zu protestieren, alle Wettbewerber werden systematisch ausgeschlossen, massenhaft personenbezogene Daten gesammelt, der Mythos vom stabilen System ist längst ferne Vergangenheit.<br />
Übrig geblieben ist ein unnützes Status-Symbol, dessen Botschaft aber neuerdings lautet: Sieh her, ich schwimme mit dem Strom, glaube dass ich fehlendes Wissen durch Konsum ausgleichen kann und mir ist egal, ob ich die Kontrolle über meine Daten, Hard- und Software habe.</p>
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		<title>Das Buch fürs Klo</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 19:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber mein Freundeskreis ist kunterbunt. Da sind Professoren, da sind Kesselwärter, da sind Beamte, Maler, da sind Unternehmer, Ärzte, Ex-Knackies und richtige Aussteiger. Die Musik variiert zwischen Klassik, Pop, Jazz und Metal. Diese Art zu leben gefällt mir übrigens. So verschieden sie sind, kann man ihnen allen ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber mein Freundeskreis ist kunterbunt. Da sind Professoren, da sind Kesselwärter, da sind Beamte, Maler, da sind Unternehmer, Ärzte, Ex-Knackies und richtige Aussteiger. Die Musik variiert zwischen Klassik, Pop, Jazz und Metal. Diese Art zu leben gefällt mir übrigens.<br />
So verschieden sie sind, kann man ihnen allen ein Buch aufs Klo legen: &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/ich-denke-also-spinn-ich-mehr-als-100-aha-effekte-auf-400-seiten/">Ich denke, also spinn ich</a>&#8220;.<br />
Bestimmt hilfreich bei Konsumsucht. Lese-Empfehlung: Nicht wirklich ein Knaller, aber in jedem Alter und bei jeder Art zu leben mindestens interessant. <strong>Nachtrag</strong>: &#8220;Die Psychologie des Überzeugens&#8221; von Robert Cialdini ist besser. Ich habs direkt danach gelesen und es kommt mir vor, als ob die Autoren von &#8220;Ich denke, also spinn ich&#8221; dieses Buch nur umgeschrieben haben.</p>
<p>Parallel lese ich gerade &#8220;<a href="http://bides.de/details/9783448072518/Wie_Werbung_wirkt.htm">Wie Werbung wirkt &#8211; Erkenntnisse des Neuromarketings</a>&#8220;. Das allerdings nicht nur beruflich. Kenne Deinen Feind, und wer mich manipulieren will, ist mein Feind.<br />
Schon übel, die Erkenntnis, dass man, selbst wenn man Psychologie-Prof wäre, sich nicht einbilden kann, gegen altmodische, inzwischen unnütze Algorithmen unseres Unterbewußtseins immun zu sein. Selbst wenn Dir dieser eine Werbespot noch so durchschaubar, so dumm vorkommt, funktioniert er eben doch. Natürlich wird uns unser Hirn etwas anderes glauben lassen und eine logische Erklärung nachliefern. Aber da gibt es einen gewissen Effekt&#8230;</p>
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		<title>Männer mit glattrasiertem Arsch</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 14:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein paar Zeilen zum Zeit-Artikel &#8220;Der entmannte Mann und was davon im 21. jahrhundert noch übrig ist&#8220;. Den &#8220;neuen&#8221;, eher androgynen Typ, mag der Author offensichtlich nicht so. Wer David Bowie oder Boy George kennt, sieht da eigentlich nichts Neues, allerdings hat sich die Bedeutung um 180° gewandelt. Neu ist vielleicht die Häufigkeit, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Zeilen zum Zeit-Artikel &#8220;<a href="http://community.zeit.de/user/khhellmann/beitrag/2011/04/11/der-entmannte-mann-und-was-davon-im-21-jahrhundert-noch-%C3%BCbrig-ist">Der entmannte Mann und was davon im 21. jahrhundert noch übrig ist</a>&#8220;.</p>
<p>Den &#8220;neuen&#8221;, eher androgynen Typ, mag der Author offensichtlich nicht so. Wer David Bowie oder Boy George kennt, sieht da eigentlich nichts Neues, allerdings hat sich die Bedeutung um 180° gewandelt. Neu ist vielleicht die Häufigkeit, mit der dieses Exemplar in den Medien und in freier Wildbahn zu finden ist. Wen wundert es auch? Um die Brusthaare zu entfernen braucht er entweder Rasierer oder Enthaarungscreme, er braucht Makeup, Bräunungscreme usw. Da kann man viel Geld verdienen, also generiert man sich diese neue Zielgruppe einfach über die Werbung. Zu jeder Zeit wurden in der Werbung Männer mit dem Versprechen geködert, ihren sozialen Status mit Produkt X aufzuwerten. Der ganz normale Werbespot eines Konzerns ist inzwischen viel mehr als Werbung für ein Produkt. Jeder Konzert verkauft meist eine ganze Palette verschiedener Marken. So kommt es, dass Mann einem lasziv hüftschwingendem Weibchen in einem Werbespot auf die Titten glotzt, dass eigentlich einen BH präsentieren soll, aber anschließend im Bad ihrem Lover einen Klaps auf den glattrasierten Hintern gibt. Wofür war dieser Spot gleich nochmal? Für den Mann: &#8220;<i>Rasier Dir den Arsch, dann kriegst Du so eine Frau.</i>&#8221; Für die Frau: &#8220;<i>Guck Dir an, wie der Kerl neben Dir auf diese Titten starrt. Du brauchst auch diesen BH.</i>&#8221; Zielgruppe sind dabei ganz klar Mann und Frau gleichermaßen.<br />
Diese Entwicklung ist eigentlich nicht überraschend. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Frauen einen glattrasierten Mann ästhetischer finden. Die bringen ihm nach 20 Wiederholungen dieses Werbespots vielleicht sogar die Enthaarungscreme mit. Aber sicher teilen nicht alle diesen Geschmack. Neu ist, dass viele Männer dem Diktat der Kosmetikindustrie nicht länger widerstehen und einem künstlich generiertem Schönheitsideal nacheifern.</p>
<p>Leute, seht her, wie ich meinen Konsum demonstrieren kann.</p>
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		<title>MLM-Fuzzie abgewürgt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ein Anrufer nicht sagt, worum es geht, hat er selten eine Chance, an einen Geschäftsführer weitergeleitet zu werden. Gestern hatte ein solcher Anrufer aber einmal Glück. Nur wenig Vertrauen erweckte er dadurch, dass er gleich zu Beginn einen Termin haben wollte, &#8220;um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auszuloten&#8221;, sich danach mit &#8220;Blablabla-Gruppe&#8221;, einem Tochterunternehmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Anrufer nicht sagt, worum es geht, hat er selten eine Chance, an einen Geschäftsführer weitergeleitet zu werden. Gestern hatte ein solcher Anrufer aber einmal Glück. Nur wenig Vertrauen erweckte er dadurch, dass er gleich zu Beginn einen Termin haben wollte, &#8220;um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auszuloten&#8221;, sich danach mit &#8220;Blablabla-Gruppe&#8221;, einem Tochterunternehmen der &#8220;Blablabla GmbH mit schon über 1400 Kunden&#8221; vorstellte, dauernd versuchte, mit geschlossenen Fragen das Gespräch zu übernehmen, aber nicht weiter damit rausrücken wollte, worum genau es eigentlich ging.<br />
Fehlanzeige.<br />
Bei solch unprofessionellem Geschäftsgebahren riss mir der Geduldsfaden und er bekam das, was er verdiente: Eine kurze Ansage, dass er es in zwei Minuten nicht geschafft hatte, mir klar zu machen, was er eigentlich will und dass mich solche Kundenzahlen wahrlich noch nicht beeindrucken. Vielleicht war es auch das &#8220;-Gruppe&#8221; im Firmennamen was mich so aufbrachte, dieser leichte Beigeschmack von Multi-Level-Marketing-Bockmist. Egal, ob es ein villeicht lukratives Geschäft geworden wäre, mit Partnern, die so ein Geschäftsgebahren an den Tag legen, wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden.</p>
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		<title>Logo im Textmodus</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 13:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sind ziemlich stolz darauf, unser bytecamp-Logo /7\ auf der Tastatur tippen zu können. Als ich vorhin einen Werbetext bei einer Agentur einstellte, verschwand beim Logo der Backslash am Ende. Also habe ich noch eine E-Mail hinterhergeschickt, daß man das Logo doch notfalls weglassen könne. Eben kam eine nette E-Mail zurück, die Agentur hatte den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind ziemlich stolz darauf, unser bytecamp-Logo /7\ auf der Tastatur tippen zu können. Als ich vorhin einen Werbetext bei einer Agentur einstellte, verschwand beim Logo der Backslash am Ende. Also habe ich noch eine E-Mail hinterhergeschickt, daß man das Logo doch notfalls weglassen könne.<br />
Eben kam eine nette E-Mail zurück, die Agentur hatte den Eintrag per Hand in der Datenbank korrigiert. Danke!<br />
Ob sie das Zelt erkannt haben?</p>
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		<title>2 Mio Hits am Tag und keine Besucher</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 10:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Kunde hatte mittlerweile über 2 Mio Hits am Tag auf seinen RSS-Feed. In den letzten Tagen hat er dort freundlicherweise Werbung für uns eingeblendet, verlinkt mit unserer Webseite. Bei 2 Millionen Kontakten am Tag hätte man eigentlich ein paar Besucher mehr auf unseren Webseiten erwarten können, selbst wenn die CTR nur im Promille-Bereich läge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.datenklause.de/blog/archives/300">Dieser Kunde</a> hatte mittlerweile über 2 Mio Hits am Tag auf seinen RSS-Feed. In den letzten Tagen hat er dort freundlicherweise Werbung für uns eingeblendet, verlinkt mit unserer Webseite. Bei 2 Millionen Kontakten am Tag hätte man eigentlich ein paar Besucher mehr auf unseren Webseiten erwarten können, selbst wenn die CTR nur im Promille-Bereich läge. War aber nicht so. Nun stellt sich die Frage, wozu und von wem dieser Feed überhaupt abonniert wurde, denn gelesen wird er offenbar nicht.</p>
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		<title>Weihnachtskarten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 12:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Weihnachten haben wir sehr wenige Weihnachtskarten bekommen. Finde ich gut. Mal ganz abgesehen davon, daß für mich als Agnostiker Weihnachten nicht mehr als arbeitsfreie Tage, Geschenke verteilen und fettes Essen bedeutet, empfinde ich es als herausgeworfenes Geld -Werbefuzzies werden mir natürlich widersprechen- jedem Kunden eine Weihnachtskarte mit der Post zu schicken, die er dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Weihnachten haben wir sehr wenige Weihnachtskarten bekommen. Finde ich gut. Mal ganz abgesehen davon, daß für mich als Agnostiker Weihnachten nicht mehr als arbeitsfreie Tage, Geschenke verteilen und fettes Essen bedeutet, empfinde ich es als herausgeworfenes Geld -Werbefuzzies werden mir natürlich widersprechen- jedem Kunden eine Weihnachtskarte mit der Post zu schicken, die er dann doch meist einfach wegwirft. Warum sollen wir als Dienstleister auch unsere Kunden kostspielig mit Snailmail vollspammen, was haben wir als Unternehmen mit einem Fest der Familie zu tun? Wir haben nicht eine einzige Karte verschickt, Weihnachtsgrüße in Support-Mails maximal erwidert. Und das werden wir auch weiterhin so halten.</p>
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		<title>Politik in der Werbung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dürfen Unternehmen politisch Stellung beziehen? Wenn ich mich in der Werbung umschaue, scheinen Unternehmen davon eher Abstand nehmen. Mit wenigen Ausnahmen in unserer Branche, die sich schon früher offen erst gegen die TKÜV, dann gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen haben. Wir gehören auch dazu. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr genau, wann das war, wir hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dürfen Unternehmen politisch Stellung beziehen? Wenn ich mich in der Werbung umschaue, scheinen Unternehmen davon eher Abstand nehmen. Mit wenigen Ausnahmen in unserer Branche, die sich schon früher offen erst gegen die TKÜV, dann gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen haben.<br />
Wir gehören auch dazu. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr genau, wann das war, wir hatten eine wirklich  riesige Kampagne mit vielen Millionen Kontakten im Monat: &#8220;Planen Sie Ihren nächsten Anschlag lieber verschlüsselt.&#8221; Die offensichtliche Satire &#8211; uns ging die penetrante Angstmacherei der Medien richtig auf die Nerven &#8211; erkannten aber viele nicht. Einige Aktivbürger beschwerten sich beim Deutschen Werberat, der uns um eine Stellungnahme bat, &#8220;weil die Werbung Angst auslöse&#8221;. Da die Kampagne zu diesem Zeitpunkt bereits ausgelaufen war, kam es zu keinen Repressalien uns gegenüber. In unserer Antwort an den Werberat konnten wir uns aber nicht verkneifen, nachzufragen, ob die nächste Kampagne &#8220;Schönbohm will foltern! Schicken Sie Ihre E-Mails lieber verschlüsselt!&#8221; auch Anstoß finden würde. Nun ja.<br />
Inzwischen hat sich der Ärger vieler Verbraucher über die Politik wieder so aufgestaut, daß ich mit dem Gedanken spiele, das zu nutzen. Für uns als kleines Unternehmen wäre es auch schwierig, wenn nicht unmöglich, über die entsprechenden Fachverbände indirekten Einfluß auf die Politik zu nehmen, ich sehe diese sowieso nur als Sprachrohre der Branchengrößen. Mit einer direkten politischen Botschaft in großen Werbekampagnen erregt man nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern kann auch etwas bewegen:<br />
Die öffentliche Meinung.</p>
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		<title>Werbe-Anruf</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 14:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sirko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die Gefahr hin, daß das hier zu einem Mecker-Blog verkommt, folgende Anekdote. Manche Firmen stellen sich auch einfach nur zu dumm an. Eine Frauenstimme rief bei uns an, klang nach Freisprecheinrichtung und stellte sich vor, als jemand der Traffic-Management- und Load Balancing-Lösungen vertreibt (Zeus oder so?). Wollte &#8220;jemanden sprechen der dafür zuständig ist&#8221;. Weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin, daß das hier zu einem Mecker-Blog verkommt, folgende Anekdote.<br />
Manche Firmen stellen sich auch einfach nur zu dumm an. Eine Frauenstimme rief bei uns an, klang nach Freisprecheinrichtung und stellte sich vor, als jemand der Traffic-Management- und Load Balancing-Lösungen vertreibt (Zeus oder so?). Wollte &#8220;jemanden sprechen der dafür zuständig ist&#8221;. Weil wir gerade unsere Augen nach einer neuen Load-Balancing-Lösung offen halten, kam sie zu mir durch. Erklärte mir dann allen Ernstes, &#8220;daß es sich nicht rentieren würde&#8221;, wenn sie mir jetzt erzählen würde, was Sie mir nun eigentlich genau anbieten wolle oder was Ihre Firma so macht, nein Sie wollte mir &#8220;eine Mail schicken, in der ich mir alles genau anschauen könne&#8221;.</p>
<p>Bei soviel Dreistigkeit wurde ich fuchtig. Warum Sie denn überhaupt anriefe? Doch wohl nur, um mir eine Spam-Mail anzukündigen. So ein Vertriebs-&#8221;Konzept&#8221; ist maßlos frech und nervt unglaublich.</p>
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