Archiv für Musik

WOW: Video einer Quadcopter Lightshow

Hammer! (Auf HD schalten)

Wenn Du spulst, versaust Du Dir selbst eine schöne Dramaturgie.

Die Begrenzungen normaler Lightshows durch Traversen werden damit bald ganz sicher erheblich erweitert. Und da haben wir noch nicht mal von *Lasern* geredet;-)

Wie man heute Pink Floyd entdeckt.

Stell Dir vor, Du hast noch nie in Deinem Leben Pink Floyd gehört.
Verbindest damit Alte-Männer-Rock, irgendetwas Uncooles.
Sitzt abends im Wald auf der Terrasse bei ein paar Gläsern Rotwein, der Rauch riecht auch nett, machst irgendwann drinnen den Kamin an, weil es kalt ist. Dort steht die gute Stereo-Anlage und alles ist so richtig gemütlich.
Du zappst herum und bleibst als Audiophiler irgendwann bei “Live from Abbey Road” hängen, weil das der beste Live-Sound ist, den es überhaupt gibt. Die Sendung fängt gerade an, es soll “David Gilmour” spielen, von dem Du noch nie etwas gehört hast.
Es geht los.
Ein alter Mann an der Gitarre beginnt eine langsame Ballade (geht los bei 1:04) und Du denkst schon “Hmmmmm, das wird bestimmt total langweilig“.
Aber diese Leichtigkeit, mit der der alte Mann glasklare, schnörkellose Melodien spielt, beeindruckt Dich. Dann fängt er an zu singen, es gefällt Dir immer besser und Du drehst die Anlage so richtig auf. Spätestens bei “Echoes” bist Du dann wie vom Donner gerührt.
Träumst Dich Lichtjahre weg.
Bis Dich der alte Mann mit seinen Soli in Astronomy domine tief in die Couch drückt wie ein startendes Flugzeug.

Am nächsten Tag guckst Du sofort nach, wer dieser ominöse David Gilmour ist.
Gitarrist bei Pink Floyd.
Aha.

Die neuen GEMA-Gebühren schon gesehen?

Der DEHOGA Bundesverband hat eine schöne Beispielrechnung gemacht, um wieviel sich für Clubs, Discotheken oder Musikkneipen die GEMA-Gebühren ab 2013 erhöhen.
Aua. Da wird es wohl bald ein großes Discotheken- und Kneipensterben geben.

Tonstudio als Verein?

Wollte ich das Tonstudio bislang eher als Einzelkämpfer angehen, gehen meine Überlegungen mittlerweile auch dahin, es als Verein zu realisieren. Die Reaktionen von einigen Musikern und Tontechnikern, die ich darauf angesprochen habe, waren durchweg positiv. Allerdings will das gut überlegt sein: Zwei Drittel der Investitionen sind getätigt (Protools, Pult, Bandmaschine, Mics, Outboard-Kram), das was jetzt noch einmal richtig teuer wird, ist der Ausbau von zwei Aufnahmeräumen und der Regie. Danach kosten diese allerdings auch Miete und ich wollte darin eigentlich nicht mehr als zwei Tage in der Woche verbringen, hey das soll doch nur ein Hobby sein.
Was bei der Vereins-Variante zu bedenken wäre: Wenn mehrere Leute gemeinsam Technik nutzen, muss man sicherstellen, dass damit sorgsam umgegangen wird. Dass eingeladene Musiker nichts klauen. Das erfordert wiederum ein wenig Bürokratie, die weniger Spaß macht, dazu kommt die ganze Verwaltung des Vereins.

Hmm.

51 Tatortautoren machen Propaganda

Staatssekretär Hans-Joachim Otto hat von der Kreativbranche selbst gefordert, der öffentlichen Diskussion eine neue Richtung zu geben, um die Anliegen der Urheber begreifbar zu machen.

51 Tatort-Autoren verfassten daraufhin diesen Quatsch, der von den alten Medien schneller verbreitet wird, als Propaganda in Nordkorea.

Aber 51 Hacker vom CCC ließen sich nicht lumpen und haben eine offene Antwort dazu geschrieben. Und die ist erfrischend.

MCI JH 24, Otari MX5050 gekauft

Ja, klar, Bandmaschinen passen nicht mehr in den Workflow moderner Tonstudios. Aber da mein Studio eben nicht kommerziell arbeiten wird, kann ich es mir einrichten, wie es mir passt. Und mir passt an modernen HD-Recording-Systemen eben nicht, daß die komplette Haptik verloren gegangen ist. Als jemand der beruflich den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt, will ich Geräte anfassen und fühlen können. Weg mit Displays oder TFTs! Und endlich gibt es wieder Pausen zwischen den Aufnahmen.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Plugin-Hersteller es in zwanzig Jahren noch nicht geschafft haben, eine klanglich überzeugende Emulation zu programmieren (Reel2Reel, Fatso oder UAD A800? Haha!).

Zwei Mädels aus den Siebzigern sind in diesen Tagen auf dem Weg zu mir: Eine Sony MCI JH 24, für deren Abholung ich ein ein paar schwere Jungs aus einem Fitness-Center engagieren muss (250kg wollen gehoben werden):

Sie war bei den Jungs nicht wählerisch, auf ihr waren schon David Hasselhoff, Bad Boys Blue… Ob sie sich mit der Trident von den Kassierern verträgt?

Und eine Otari MX5050 Mastermaschine (natürlich im passendem Wagen)

Wir, die Netz-Kinder

Auch wenn man sich am Pathos besoffen träumen kann, gibt der Text “Wir, die Netz-Kinder” vom polnischen Dichter Piotr Czerski ziemlich gut meine Denkweise und Ansichten wieder.

Die Finnen quietschen sich einen ab: Skweee

Elektronische Musik ist in letzter Zeit immer mehr aus meinem Fokus verschwunden, aber als ich ne Doku zu Skweee gesehen habe, mußte ich lauthals loslachen. Die Finnen haben auf jeden Fall Humor. Ein paar Beispiele:

Eero Johannes – Finnrexin
Melkeveien vs Niño – Mandag
Eero Johannes – Katt Witt 700 Watts
Randy Barracuda: Ketamine Strut
mesak: popkumm

Das nächste Mem: Vater spielt mit Kindern DeMo

Also das hier ist so *dermaßen* niedlich, dass es ganz sicher das Mem des Monats wird. Ein Vater covert im Kinderzimmer mit Spielzeug-Instrumenten und seinen Kindern drei Titel von Depeche Mode. Mein persönlicher Favorit ist “Everything Counts”.

Wie sich GEMA-Funktionäre bereichern

Kotztüte bereithalten!
Das geheime Finanzierungsumverteilungssystem der GEMA