Wollte ich das Tonstudio bislang eher als Einzelkämpfer angehen, gehen meine Überlegungen mittlerweile auch dahin, es als Verein zu realisieren. Die Reaktionen von einigen Musikern und Tontechnikern, die ich darauf angesprochen habe, waren durchweg positiv. Allerdings will das gut überlegt sein: Zwei Drittel der Investitionen sind getätigt (Protools, Pult, Bandmaschine, Mics, Outboard-Kram), das was jetzt noch einmal richtig teuer wird, ist der Ausbau von zwei Aufnahmeräumen und der Regie. Danach kosten diese allerdings auch Miete und ich wollte darin eigentlich nicht mehr als zwei Tage in der Woche verbringen, hey das soll doch nur ein Hobby sein.
Was bei der Vereins-Variante zu bedenken wäre: Wenn mehrere Leute gemeinsam Technik nutzen, muss man sicherstellen, dass damit sorgsam umgegangen wird. Dass eingeladene Musiker nichts klauen. Das erfordert wiederum ein wenig Bürokratie, die weniger Spaß macht, dazu kommt die ganze Verwaltung des Vereins.
Hmm.