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Streetart von Obey

24. Januar 2012

Ich will mir einen Druck von Obey bestellen und kann mich nicht entscheiden: Das hier oder das hier? Oder ein ganz anderes? Da sind soo viele. Diese Mischung aus sozialistischem Realismus und der Symbolik von Werbezeichnungen aus den 50er Jahren ist unglaublich kraftvoll.

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Geniale Mockumentary: Exit Through the Gift Shop

23. Januar 2012

Streetart fand ich schon immer großartig, habe mich aber nie näher damit beschäftigt. Das hat sich gestern geändert, als ich “Exit Through the Gift Shop” gesehen habe.
Dieser durchgeknallte Film von Banksy zeigt auf eine wunderbare Weise, wie jemand eine künstlerische Ausdrucksform für sich entdeckt und völlig darin aufgeht.

Update: Was für ein Mysterium! Vielleicht ist selbst Protagonist Mr. Brainwash eine Erfindung von Banksy! Oder doch nicht? Der verneint nämlich vehement, dass der Film fiktiv sei.

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Immer wenn ich eine Mail versende,

23. Januar 2012

ranzt mein Windowmanager ab. Das aber zuverlässig.

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2012 wird hart

22. Januar 2012

Also wer wissen will, wie sich die Wirtschaft im Jahre 2012 entwickeln wird, kann ja mal einen Blick auf den Baltic Dry Index werfen. Es werden immer weniger Waren transportiert, viele Frachter bleiben leer.

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Belogen, betrogen, zensiert. Wir – von der Bundesregierung.

20. Januar 2012

Am 15.1.2012 sendete der NDR einen Beitrag „Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo“. Der ehemalige OSCE-Beobachter erzählt, wie seine Fotos von einem Gefecht zwischen UCK und Regierungstruppen vom Bundesverteidigungsministerium unter Scharping dergestalt manipuliert wurden, dass sie kein Stellungsgefecht zeigten, wie es stattgefunden hatte, sondern zwei Monate später so von der Bundesregierung manipuliert wurden, dass sie einen angeblichen Mord an Zivilisten zeigten. Dem Urheber der Fotos ist sein Entsetzen anzusehen und er zeigt auch die unmanipulierten Fotos. So wird deutlich, wie für die deutschen Medien eine moralische Grundlage für die Bombardierung und die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg geliefert wurde.

Achja, warum findet man alle anderen Dokus vom NDR auf deren Webseiten, aber nicht diese? Ein Schelm, wer dabei an Zensur denkt.

Mehr Hintergrundinformation liefert die bereits 10 Jahre alte ARD-Doku: „Es begann mit einer Lüge“.
Seitdem wird unser Land mit Bomben, Panzern und Truppen in anderen Ländern “verteidigt”.

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Deutsche Synchronisationen von Filmen – wunderbar!

15. Januar 2012

Immer wieder höre ich von Freunden, dass sie amerikanische Filme oder Serien mit Orginalton hören. Dafür gibt es sicher gute Gründe, oft werden Witze oder Wortspiele schlecht übersetzt. Ein paar Mal habe ich mir das angetan, als audiophiler Mensch bevorzuge ich aber die deutschen Synchronisationen. Die sind nämlich ein großer Luxus, und das nicht wegen der Sprache.
Das Wort “deutsche Fassung” umschreibt sich selbst sehr unzureichend. Bei vielen Produktionen in Originalsprache angeln Filmemacher einfach den Sound. In der Mischung liegen Hintergrundgeräusche und Ton untrennbar verbunden vor. Das hat Nachteile. Eigentlich müßte man sagen, da fehlen mehrere künstlerische Ebenen. Fangen wir bei den Stimmen an. Ist ein Schauspieler bekannt, hat er meist einen festen Synchronsprecher. Ist er es aber nicht, wird eine Stimme gesucht. Eine, die zur Figur und dieser einen Handlung passt. Bild und Ton werden entkoppelt, auch wenn das Bild feststeht, wird bei den nachträglichen Synchronaufnahmen aus mehreren Takes der passende ausgewählt. Und der bringt die Stimmung oft sehr viel besser rüber als das Original. Manchmal wird die Original-Atmo dazugeliefert, oder es wird mit Materiel aus Sound-Bibliotheken oder sogar mit einem Geräuschemacher nachvertont. Das muss man sich nicht wie Fließbandarbeit vorstellen, sondern Mikrofonposition, -abstand, Halltyp-, Anteil, Dynamik, EQ-Einstellungen, oder sonstige Effekte werden als gestalterische Mittel eingesetzt, um Stimmungen zu erzeugen. Danach wird komplett neu gemischt.

Übrigens: Tontechniker gelten nicht als Künstler. Schlimme Sache. Jeder Grafiker kann sich seines Künstlerstatus sicher sein, weil er mit Form und Farbe das gleiche macht.

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Modifikationen für Oktava MK319 Großmembran-Mikros

13. Januar 2012

Eben habe ich die Elektronik zweier Oktava MK319 Großmembran-Kondensatormikrofone modifiziert. Wie schon bei der Modifikatin meiner MK012 hatte ich ein Mod-Kit von Bill Sitler bestellt.

Oben das modifizierte Mikro, unten das originale:
Oktava MK319 Mod

Die Modifikation besteht aus verschiedenen Schritten:
Der Austausch fast aller elektronischer Komponenten durch bessere. Das gibt mehr Rauschabstand und mehr Transparenz. Das Signal steht im Mix weiter vorne, die Transienten kommen besser zur Geltung, was für ein FET-Mic doch schon sehr wichtig ist. Das Zerren in den Höhen verschwindet, man kann die Höhen am EQ reindrehen, ohne dass das berüchtigte Zischeln (Sibilance) auftritt. Die Platine mit dem Low-Cut- und Pad-Schalter wird komplett entfernt. Sowas hat man am Preamp oder Pult, die Low-Cut-Frequenz genau einstellen zu können ist sowieso ein Muß. Hauptgrund für das Entfernen der Platine sind aber die langen Leitungswege von der Kapsel bis zur Verstärkerschaltung, die dadurch auf ein Drittel verkürzt werden. Da hat Oktava wohl aus Kostengründen richtig Mist gebaut.

Unten das modifizierte Mikro, oben das originale:
Oktava MK319 Mod

Der wichtigste Teil der Modifikation besteht aber aus mechanischen Verbesserungen. Wenn man sich ein MK319 genau anschaut, erkennt mann, dass es einen inneren und einen äußeren Gitterkorb um die Kapsel gibt. Der innere wird entfernt. Dadurch klingt das Mikro offener und transparenter (Klar, ein Pop-Schutz ist ein Muß). Für das obere Ende des Gitterkorbes hat man die Wahl: Entweder man entfernt den Dom – also die obere Wölbung – wie ich es hier gemacht habe (Schraubenzieher an einer Stelle ansetzen bis der Kleber reißt). Oder man entfernt auch hier das innere, gerade, engmaschige Gitter und klebt den Dom danach wieder auf. Dazu werde ich später noch A-B-Vergleiche anstellen und habe mich erstmal für die gerade Variante entschieden. Die Resonator-Platten werden von den Kapseln entfernt. Das äußert sich durch einen leichten Abfall bei hohen Frequenzen, der mir aber sehr gefällt, ein Deesser ist bei Gesangsaufnahmen nicht mehr nötig. Wie schon früher erwähnt, mag ich nicht mit “hellen” Mikros arbeiten (Über diesen “Bright”-Trend bei Kondensatormikrofonen werdet Ihr aber später noch einen haßerfüllten Eintrag lesen können). Zum Entfernen der Resonator-Platten schraubt man die Kapsel vorsichtig ab, dabei kann man gleich einen Klecks Silikon auf die Stellen schmieren, an denen sie angeschraubt wird.

Die Modifikationen sind damit aber noch nicht beendet. Ich warte noch auf RTV-HE-Silikon (gibts im Modellbau), normales Haushalts-Silikon darf man wegen der agressiven Säuren bei elektronischen Komponenten nicht verwenden. Damit wird alles gedämmt, was nachschwingt. Nimm einen Kugelschreiber, klopfe gegen ein unmodifiziertes Oktava MK319 und Du wirst ein langes “Kliiiiing” hören. Das muss weg. Also wird auch der äußere Gitterkorb mit einem kleinen Schraubenzieher vom Gestell gelöst – keine Sorge, der ist nur dagegen geklebt und alle Innenflächen vom Gestell werden mit einer dünnen Schicht Silikon überzogen. Nachdem das Silikon trocken ist wird das Gitter mit Epoxid-Harz wieder dagegen geklebt. Dann wird das Gehäuse innen auch mit Silikon ausgekleidet, das was zu dick ist, kann man mit einem Cutter hinterher wieder wegschneiden. Und zum Schluß wird der äußere Ring des Gehäuses, an dem der Korb angeklebt wird, auch mit einer dünnen Schicht bestrichen. Dann schwingt nix mehr. Aber eine Spinne ist trotzdem Pflicht.

sirko | Tontechnik | 1 Kommentar Zum Seitenbeginn springen

Ubuntu, machs gut.

10. Januar 2012

Du wirst mir zu kommerziell. Zu sehr auf mobile Geräte ausgerichtet. Mein Desktop-Rechner sehnt sich nach dem gewohnten Gnome welches Du inzwischen nur noch widerwillig weiterpflegst. In Gedanken betrachtest Du es doch schon als Altlast. Demnächst werde ich mal Mint ausprobieren.

sirko | Linux | 2 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Wie sich GEMA-Funktionäre bereichern

7. Januar 2012

Kotztüte bereithalten!
Das geheime Finanzierungsumverteilungssystem der GEMA

sirko | Musik | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Star Trek versus Terminator

3. Januar 2012

Wenn Terminator gegen die Enterprise antreten würde, wäre der Ausgang je nach Star Trek Generation unterschiedlich:
Captain Kirks Crew würde ohne Umschweife plattgemacht. Es bliebe nur die Frage, wie wirkungsvoll Phaser bei einem Terminator sind. Bei Next Generation wäre der Kampf am spannendsten, Data wäre ein würdiger Gegner. Bei Voyager würde Seven of Nine entweder dem Terminator ohne Umschweife einfach den Kopf abschrauben oder der Doktor würde Nanoroboter entwickeln. Und die Crew von Captain Archer hätte natürlich keine Chance.

sirko | Unsinn | 4 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Schreie aus dem Serverraum

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